Auf die Gründung einer Partei verzichten wir bewußt. Denn zum einen Widerspricht das Wesen einer politischen Partei dem Wesen der Freiheit. Zum anderen vermitteln die Erfahrungen, die die politischen Parteien aufzeigen, Verhaltensaufmerksamkeiten, die sich mit den Eigenschaften der Freiheit nicht vereinbaren lassen. Die politischen Parteien korrumpieren ihre Mitglieder, machen aus ihnen machtgierige und sich selbst überschätzende Mitmenschen.

Hier meldet sich die Lobby der Freiheit zu Wort.

Menschen suchen die Freiheit. Aber sie haben keine Fürsprecher.

Die Mehrheit ihrer Zeitgenossen huldigt dem Zwang. Sie unterwirft sich einer Obrigkeit. Jene Mitmenschen mißtrauen sich selbst und ihren Artgenossen. Sie wollen alles von einem großen Macher oder ihren gewählten Repräsentanten geregelt erhalten.
Dennoch gibt es Gemeinden freier Menschen überall in der Welt. Hingewiesen sie hier auf:
Die aus dem zerfallenen Staat Sysrien ausgeschiedenen Gemeinden der Kurden, Jesiden und Assyrer. Der Teil, der sich Rojava nennt, wurde kürzlich mit Bomben und Panzern der türkischen Armee angegriffen, existiert aber denoch weiterhin.
Aus dem Bürgerkriegsstaat Somalia haben sich am Horn von Afrika zahlreiche Gemeinden ausgeklinkt. Sie bilden als Somaliland eine Föderation. In dieser herrscht Frieden und jeder hat sein Auskommen ohne jegliche Unterstützung aus dem Ausland.
Im Zentrum der indischen Staadt Mumbai, auf teuerstem Grund, besteht der Slum Dharavi. Dessen annähernd eine Million Bewohner zeigen Staat und Stadt und deren Investoren seit vielen Jahren die kalte Schulter. Sie wollen selbstbestimmt ihr karges Leben fortsetzen.
Eine Gemeinde in der spanischen Provinz Sevilla, Marinaleda, verwaltet sich selbst, auf kommunistische Weise. In ihr gibt es keine Arbeitslosigkeit im Gegensatz zu ihrem Umfeld.
Darüber hinaus gibt es in aller Welt stetig mehr gated, intentional oder lifeboat communities. In ihnen suchen mehrere Millionen Menschen auf eigene Weise ihr Heil.
Freie Menschen geben sich erfahrungsgemäß folgende Ordnung:
Mensch - Gemeinde - Föderation

auf Freiwilligkeit basierend und Subsidiarität.

Wie sich diese Struktur konkret gestalten könnte, beschreibt

das Föderalistische Manifest
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Der föderalistischen Bewegung schreibt die Freiheit Virtualität vor. Sie hat daher keine eingeschriebenen Mitglieder, kein Oberhaupt, keinen Vorsitzen-den. Sie erhebt keine Beiträge, nimmt keine Spenden an.

Die Bewegung besteht aus Menschen, die um den Vorzug der Freiheit wissen und um die Notwendigkeit, dieses Wissen zu verbreiten.


Die weltweite Bewegung ist notwendig.
Föderalismus heißt, den alten Gedanken der Subsidiarität wiederzubeleben.

Es gilt, die Fremdbestimmung dauerhaft zu beenden.

Das Föderalistische Manifest muß möglichst zügig in alle Weltsprachen übersetzt werden.
Seine Kenntnis schafft die Voraussetzung für die Gründung von autonomen Gemeinden oder Selbsthilfevereinen als Vorstufe davon überall in den Dörfern und Vierteln der Welt.

Die Freiheit kann nur von unten nach oben aufwachsen.

Gegenwärtig werden die Gemeienden, die sich die Selbständigkeit herausnehmen, von der öffentlichen Hand bekämpft. Vielerorts wird ihre Ausrottung verlangt und betrieben.

Die öffentliche Meinung muß dahin gebracht werden, daß sie die Staaten zwingt, die Verselbständigung zuzulassen.

Jeder Mensch wünscht Frieden und Bewahrung der Narur.
Er muß wissen, daß er diese Gegebenheiten nur erhält, wenn er sie selber schafft.
Nur Selbstbestimmung, nur Eigenverantwortung können jenes Umdenken und jenes Machenwollen bewirken, das zur Erhaltung der humanen Zivilisation jetzt nötig ist.