Das Gedeihen der Wirtschaft ist abhängig von den Parametern, die in ihr wirken.

Etatistische Politik setzt auf Regelung und Umverteilung.

John M.Keynes zufolge müsse man nur an den richtigen Schrauben drehen, dann liefe alles wie geschmiert.
Die Realität aber zeigt: Sobald man an einer Schraube dreht, läuft alles aus dem Ruder.

Diese Folge hat in der Neuzeit erstmals Ludwig von Mises aufgezeigt. Er wies nach, daß jede Regelung weitere hervorruft. Tatsächlich ist die Reform der Reform Kennzeichen des gegenwärtigen politischen Geschehens.
Der etatistische Markt ist Regeln unterworfen, die nur mehr einzelne kennen können. Diese nutzen sie zu ihrem Vorteil. Nie zuvor war die Diskrepanz zwischen Reichtum und Armut so ausgeprägt.

Adam Smith dagegen schlug vor, dem Markt sich selbst zu überlassen..

Man dürfe den Eigennutz der Anbieter nicht bremsen. Denn er bewirke Initiative. Diese käme am Ende allen zugute.
Allerdings, um den Übermut der Hersteller und Händler zu stutzen, seien sie
der Eigenverantwortung zu unterwerfen,
dem freien Wettbewerb auszusetzen
und moralisch einzubinden.
Nur so könne die "unsichtbaren Hand" ihren Segen verbreiten.

Die Wirtschaft der Gegenwart ächst unter einer Unzahl von Regeln und Steuern. Ohne staatliche Subventionen kommt sie nicht aus. Dadurch aber verschulden sich die Staaten in einem Ausmaß, das alle früheren Vorstellungen sprengt. Obendrein müssen die Notenbanken fortgesetzt neues Geld auf den Markt werfen.

Experten befürchten, daß die angehäuften Schuldenberge und die ins Unermeßliche gesteigerte Geldmenge demnächst zu einem Zusammenbruch des Finanzsystems führen werden. Angesagt ist spätestens 2022, mit Bürgerkrieg als Folge.