Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben, der täglich sie erobern muß (Goethe).

Die gegenwärtigen Staatsregierungen beschließen feierlich,, bis 2050 das Nötige vollenden zu wollen.

Die Realität aber läßt wissen, daß die gegenwärtige Situation der Biosphäre der Erde uns die Zeit dafür nicht mehr läßt.

Die 150 Experten, die die UNO beauftragte, über den Ablauf der nächsten Zukunft nachzudenken (Millennium Projekt), hielten den Atomkrieg für das wahrscheinlichste Szenario.

Dagegen ist inzwischen eher anzunehmen, daß das Finanzsystems aus Überschuldung und Geldentwertung zusammenbricht - mit Bürgerkrieg als mutmaßlicher Folge.

Die Weisheit der Abgeklärten besagt, daß eine Lösung, die die gegebene Lage entschärft und alles zum Besten bringt, nicht zu haben sei.

Sieht man sich die Lage in Nordafrika und im Nahen Osten an, dann bedeutet der Zusammenbruch eines Staates dauerhaften Bürgerkrieg, Aufstand ohne Ende, Chaos.

Doch gab es je eine Zeit, in der die Gegenwärtigen so viel über einander und das aktuelle Geschehen wußten, wie heute? Gab es je eine Zeit, in der sich die Zeitgenossen über das, was nötig ist, nämlich Frieden und Maß, so einig waren, wie heute?

Warum soll das, was jeder will, nicht zu machen möglich sein?

Festzustellen ist, daß das Bewußtsein der Bedrohlichkeit und die Bereitschaft, das Nötige zu tun, bemerkenswert zunehmen. Beschämenderweise ist dafür der Aufstand von Kindern, "Friday for Future", nicht ganz unmaßgebend.

Immerhin wird jetzt vermehrt und ernsthaft nach Lösungen geforscht.

Die einzig wirksame aber bleibt bisher noch weitgehend unerkannt.

Der Ruf nach Freiheit schallt durch die Jahrhunderte.

Tatsächlich ist nur sie allein imstande, Frieden und Maß, jene Unabdingbarkeiten für Gegenwart und Zukunft, zu gewährleisten. Nur Subsidiarität und Föderalismus vermitteln die Chance für fortgesetztes Leben auf der Erde.

Die Aussicht, daß diese Einsicht greift, war noch nie so groß
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Wunder geschehen nicht, sie wollen vollbracht werden.