Ihr Programm schreibt jede Föderalistische Partei selbst.

Hier einige generelle Hinweise:
Die Menschheit stellt ihre Existenz aufs Spiel, indem sie die Biosphäre ihres Planeten nachhaltig schädigt und ihre Streitgründe verschärft. Bei der ihr gegebenen absoluten Tötungsmacht ist das aufs Äußerste bedrohlich.

Damit erheben sich folgende Kardinalfragen:
Macht es Sinn, gegen die einzelnen schlimmen Erscheinungen vorzugehen? Die anerkennenswerten Initiativen, die sich um Besserung bemühen, verzeichnen sie nennenswerten Erfolg? Die Bestrebung, Symptome kurieren zu wollen, gleicht wohl eher dem Kampf gegen Windmühlenflügel.
Kann man einem Wahn sein Wüten austreiben, ohne ihm an die Wurzel zu gehen?
Was aber ist die Wurzel? Wer oder was bringt die Menschen dazu, derart massiv zu töten, zu zerstören und zu verwüsten?
Wenn der Mensch gemeinsam mit anderen zur Waffe greift, ist in der Regel vorhandene Ungerechtigkeit oder verbreitete Not der Grund. Diese Mißhelligkeiten aber hat zumeist nicht er selbst verursacht.
Und wo Armeen gegeneinander ins Feld ziehen, wächst sich nicht Haß verfeindeter Völker aus. Wo Haß tatsächlich vorliegt, ist er von oben geschürt. In Wahrheit sucht hier die vorhandene Obrigkeit ihren Vorteil.
Wer oder was zum anderen verführt die Menschen dazu, ihren Lebensraum in dem zu beklagenden Ausmaß zu schädigen?.
Mangelnde Bewußtheit ist sicher ein Grund. Muß daher der Mensch geändert, umerzogen oder zumindest besser gebildet werden?
Oder verhält es sich eher so, daß er falsch informiert, bewußt beschwichtigt oder gar irregeleitet wird?
Wer oder was nach alledem ist für das verderbliche Gesamtgeschehen verantwortlich?
Das Maß setzt unverkennbar die alles bestimmende Obrigkeit.
Der Staat, wird er seinem Auftrag gerecht? Oder verschlimmert er eher die bedrohlichen Erscheinungen und Entwicklungen?
Das System Staat ist vom Wachstum abhängig. Seine Regierungen müssen, wollen sie am Ruder bleiben, ihren Mitbürgern unentwegt gute, möglichst bessere Lebensbedingungen verschaffen. Sie können ihnen Verzicht nicht zumuten.
Die Einrichtung Staat leitet ihre Existenzberechtigung zum einen von der Auffassung her, daß nur sie ihren Bürgern das allgemeine Wohl vermitteln könne.
Nun ist aber das Gemeinwohl in höchster Gefahr – und dies wesentlich durch das, was die Staaten veranstalten und herbeiführen.
Zum anderen hält sich die Institution für nötig, weil anders ihre Bürger nicht davon abzubringen seien sich gegenseitig umzubringen.
Zwang, von einer weisen Obrigkeit ausgeübt, sei unerläßlich. In der Realität jedoch erweist sich die reichliche Regelung nicht nur als ineffektiv, sondern sogar als kontraproduktiv. Nirgends gibt es mehr Aggressionsbereitschaft und Bedenkenlosigkeit, mehr Angriffswut und Gier als in den hochgelobten Demokratien.
Selbständigkeit aber, wo der Staat nicht hütet, zur Gänze, das gilt als absurd.
Ordnung muß sein. Und sie ist hilfreich, wenn sie viel Freiheit gewährt und nur wenig Zwang errichtet. Zu suchen ist die goldene Mitte. Der Kompromiß gilt als der Weisheit letzter Schluß.
Das Halbe statt des Ganzen jedoch, das ruft ständig die Notwendigkeit der Veränderung hervor. Dabei verliert stets die Freiheit, es gewinnt der Zwang. Von ihr ist daher in der Realität kaum mehr etwas übrig.

Inkonsequenz verdinglicht ein Vorläufiges. Sie bedingt die Reform der Reform. Gegenwärtig braut sich eine Monsterwelle aus platzenden Provisorien zusammen.
Könnte daher die Zukunft Konsequenz einfordern? Wird sie ohne die Verwirklichung des Ganzen nicht zu haben sein?
Konsequenz, sagt Ralph Waldo Emerson, ist die Tugend der Kleingeistigen. Dieser Eingebung zollen die meisten seiner Mitberühmten Beifall. Sie bedeutet jedoch, daß die Tugend der großen Geister Folgerichtigkeit für verzichtbar hielte.
Ist etwa der kleine Geist gefordert?
Was verheißt Zukunft, die Weisheit der Wissenden, die Trumps Amerika und Xi´s China hochhält, oder vielleicht die Einfalt der alten Eidgenossen?
Ihr mutigen Begründer föderalistischer Parteien in den Gemeinden und Regionen, Ihr werdet diese Fragen für Euch beantworten müssen. Wir von oben können, wollen und dürfen Euch nur Anregungen geben.
Viel Rüstzeug vermittelt Euch seit neuestem das E-Book von Frank Föder „Fremd- oder Selbstbestimmung?“
Tut Freiheit not, vielleicht die ganze?