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Die Türkei in die Union?


Die Norweger und die Schweizer wollen nicht in die EU. Was hätten sie auch davon? Ihre Wirtschaft floriert auch ohne die Mitgliedschaft. Und auch der Handel mit den EU-Staaten boomt, trotz der zu zahlenden Zölle. Die Handelsbeschränkungen wiegen allemal den Mitgliedsbeitrag nicht auf, den sie zu leisten hätten.

Die Mitgliedschaft von Norwegen und der Schweiz wäre ein Gewinn für die EU. Gilt dies auch für die Türkei?

Das ist rationales Denken, jene Nüchternheit, wie sie das Handeln auf dem Markt verlangt. Die EU ist ein Wirtschaftsverbund. Und sie wird auch nie etwas anderes werden, etwa eine politische Union mit anderer als wirtschaftspolitischer Zielsetzung. Dies deswegen nicht, weil ihre Mitglieder, die Staaten, gehalten sind, ihren Bürgern vor allem anderen Arbeit und Brot zu geben.
Nun leben wir aber in einer globalisierten Welt. In ihr wollen 6 Milliarden Menschen, demnächst 9 Milliarden, ein Dach über dem Kopf und genügend zu essen haben. Dies auf einem Globus, dessen Wüsten wachsen, dessen Meere überfischt sind, auf dem vermehrt Ernten in Fluten versinken und anderswo auf den Feldern verdorren. Ein Planet außerdem, auf dem die Verursacher des Geschehens auf Vorrechte pochen und von den Benachteiligten verlangen, daß sie ihr Los in Demut tragen - nicht etwa in Haß und Wut verfallen und sich gar zum Terror hinreißen lassen.

Wie lange kann dieses Verhalten gut gehen? Wer da Bedenken hat, muß eine andere Gesellschaftsordnung fordern, eine, die mehr Gerechtigkeit vermittelt, in der die Chancen gleichmäßiger verteilt sind und in der von sich aus alle bereit sind, daran mitzuwirken, daß die Lebensbedingungen auf der Erde erhalten bleiben.

Die gegenwärtigen Verhältnisse erzeugen Probleme, die mit den Mitteln, die diese Verhältnisse an die Hand geben, nachhaltig nicht zu lösen sind. Der von nicht zu beseitigenden Gegensätzen gebeutelte türkische Staat in einer Union, die die Zeichen der Zeit ignoriert und dem wachsenden Frust nur Schulden, Zäune und Militär entgegenzusetzen hat, das verheißt nichts Gutes, nichts Bleibendes.

In einer föderalistischen Gesellschaft gäbe es die Staaten, also auch den türkischen nicht. Es gäbe sicher eine Vereinigung türkischer Gemeinden und Bezirke (wie auch eine solche kurdischer Gemeinden, armenischer usw.). Und welcher Föderation sich die Vereinigung der Türken anschlösse, der europäischen oder doch eher einer Föderation ihrer stammverwandten Völker diesseits und jenseits des Kaspischen Meeres, das bliebe reizvoll abzuwarten und wäre gesellschaftpolisch völlig gleichgültig. Denn diese Föderationen hätten eine andere Zielsetzung. Die Belebung des Warenverkehrs bliebe dem freien Markt überlassen. Zu leisten wäre der Erhalt der Natur und der Ressourcen. Und daran wäre allen gelegen, inzwischen auch den Unbekümmerten und Ignoranten.

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