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Geld und Gut in der Hand der Macher.


Was ist geschen?

Die Amerikaner leben gern auf Pump. Die Banken unterstützen diese Neigung. Das war richtig und unriskant, solange, was sie als Sicherheit für ihre Kredite erhielten, seinen Wert behielt.
In den USA nun ist folgendes geschehen. Der Staat hat in großem Stil Schulden gemacht, um seine Kriege zu finanzieren. Das hebt die Steuern und verteuert die Waren. Der Bürger kann sich weniger leisten.
Dadurch haben sich viele Schuldner übernommen. Ihr Einkommen hielt mit der Inflation nicht Schritt. Sie konnen die Kredite nicht mehr bedienen. Sie meldeten den persönlichen Konkurs an.
Als Einzelfall ist das ein bedauerlicher, aber alltäglicher Vorgang. Er läßt den Markt kalt. Denn platzt ein Kredit, zieht die Bank das Pfand ein, in den meisten Fällen Grundbesitz, bebaut oder unbebaut, und setzt es zur Versteigerung aus.
Anders indessen, wenn sich die Fälle häufen und das Geld knapp ist.
Die Banken hocken nun auf einem Besitz, mit dem sie nichts anfangen können. Die Häuser haben nicht mehr den Wert, der bei der Kreditvergabe veranschlagt worden ist. Die Banken können ihr unfreiwilliges Besitztum nicht einmal verschleudern. Statt Geld, das sie zum Verleihen benötigen, haben sie nun Tand in der Hand. Pleiter geht’s nicht.
Sehen wir von den Manipulationen ab, die die Banken sonst noch anzustellen pflegen, um ihr Geld zu vermehren, daran, die Marktentwicklung falsch eingeschätzt zu haben, tragen die Vorstände, Aufsichtsräte und geschäftsführenden Angestellten der Banken nur eine Teilschuld. Die Hauptschuld trägt, wer den Kaufkraftverlust herbeigeführt hat, die amerikanische Regierung.
Nun könnte man sagen, die Regierung verhält sich, wie es sich für einen Schuldigen gehört, sie tritt für den Schaden ein. Doch indem sie Geld auf den Markt wirft, Geld, das sie nicht hat, das sie nur über eine weitere hohe Verschuldung erwirbt, dreht sie an einer Teufelsschraube. Das Verfahren mindert den Wert des Geldes neuerlich, treibt die Inflation weiter in die Höhe. Dieser Effekt wird noch gesteigert durch die gleichzeitig von der Notenbank vorgenommene Vermehrung der Geldmenge.
Der Bürger erhält nichts davon. Er hat nicht mehr Geld zur Verfügung. Obendrein sind die Scheine und Münzen, die er in der Tasche trägt, weniger wert, er kann sich weniger dafür kaufen. Die Nachfrage sinkt weiter.
Das, so sagen die Politiker und Fachleute, sei wahr und ihnen bewußt. Doch wenn sie nicht mit Geld aushülfen, seien die Folgen noch schlimmer. Das indessen ist eine Behauptung, für die, wenn überhaupt, nur eine seltsame Begründung geliefert wird.
Wenn die Banken stürben, heißt es, erhielten die Betriebe für die so notwendigen Investitionen keine Kredite mehr, die Wirtschaft verkümmere, die Steuereinnahmen sänken.
Nun ist sehr die Frage, ob, wenn man inflationäres Geld auf den Markt wirft, die Wirtschaft einen Nutzen davon hat. Bisherige Bemühungen dieser Art, das darf man wohl so sagen, sind sämtlich fehlgeschlagen.
Sodann ist es ja wohl so, daß, wenn die Staaten sich heraushielten, immerhin einige Banken, jene, die sich etwas weniger verzockt haben, überlebten. Es befände sich weniger Geld auf dem Markt. Das Geld aber, womit gehandelt wird, wäre wertbeständig. Es besäße Vertrauen - eine wesentliche Voraussetzung für Investitionen.
Die Staaten wollen ihre Aufsicht über die Banken verstärken, ihnen bestimmte Manipulationen untersagen. Als sei es je gelungen, den menschlichen Erfindungsreichtum durch Verbote einzudämmen. Helfen kann auch hier nur der Markt. Er bestraft Fehlverhalten am Ende unerbittlich – wenn die Regierungen die Schuldigen nicht aus der Haftung nehmen (die darauf - erfolgreich! - spekulieren).
Die Staaten befleißigen sich, den Teufel mit Beelzebub auszutreiben. Es ist wahrlich Zeit, ihnen das Handwerk zu legen.
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