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Brot für die Welt.


Die Vereinten Nationen unter Ban Ki Moon warnen vor „sozialen Unruhen von noch nie dagewesenem Ausmaß.“

Dazu einige Daten aus den jüngsten Pressemitteilungen:
Täglich sterben etwa 35 000 Menschen Hungers; 850 Millionen Menschen haben nicht genügend zu Essen.
Jährlich verschwinden zwischen fünf und sieben Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche durch „Umnutzung“, vorzugsweise durch Versiegelung (Straßen-, Wohnungsbau, Industrieansiedlung).
Die Verwüstung schreitet fort. Allein China hat jüngst Kulturland so groß wie die Schweiz an die Wüste verloren. Die internationale Studie „Dürre im Mittelmeerraum“ des WWF sagt voraus, daß sich große Teile der mediterranen Länder demnächst in Wüsten verwandeln werden.

Der bestehende Humusboden ist durch Übernutzung weitgehend gestört. Er ist zu großen Teilen überdüngt, an anderen Nährstoffen verarmt und zu stark verdichtet. Die Verdichtung führt unter anderem dazu, daß der Boden immer weniger Wasser aufnehmen kann. Dadurch hinwiederum wird seine Oberfläche von Wind und Wasser davongetragen.
Im Gegensatz dazu wird in den nächsten Jahrzehnten mehr als eine Milliarde Hektar zusätzliches Ackerland benötigt, ein halber Kontinent, um die sich vermehrende Menschheit zu ernähren.
So weit das, was die Institute ermitteln, das also, was wir wissen.
Viele setzen auf die Gen-Technik (darunter die CDU). Die 400 Forscher und Politiker des Weltagrarrats IAASTD indessen kamen kürzlich (Mitte April 2008) zu dem Schluß, daß die Gen-Technik an ihre Grenzen gestoßen sei. „Eine Kehrtwende in der Landwirtschaft“ sei nötig, „die Bauern sollten wieder zu traditionellen Anbaumethoden zurückkehren, um den Ertrag ihrer Äcker zu erhöhen“.
Die Experten machen deutlich, daß die Industrialisierung der Landwirtschaft und die Monokulturierung zwar kurzfristig hohe Erträge bringt, langfristig aber die Fruchtbarkeit des Bodens mindert oder völlig zum Erliegen bringt.
Auch die UN-Ernährungsorganisation FAO sieht in ihrem jüngsten Bericht (April 2008) als einzigen Weg aus der Bedrängnis die Rückkehr zu herkömmlichen Anbaumethoden. „Ewiges Wachstum mag als ökonomisches Theorem gelten, die Natur hat ihre eigenen Gesetze.“
Hans Hurni vom Nationalen Forschungsschwerpunkt Nord-Süd der Universität Bern stellt fest, daß „40 Prozent der weltweiten Nahrungsmittelproduktion aus kleinbäuerlichem Anbau stammen praktisch ohne maschinelle Hilfe“.

Der Trend jedoch, von etatistischer Politik vorgegeben, zeigt nach wie vor in die Gegenrichtung. Die Industriestaaten subventionieren ihre mechanisierte Landwirtschaft. Doch deren Ertrag ist ausgereizt. Er läßt sich nicht mehr vermehren, allenfalls umwidmen (von der Sprit- in die Nahrungsmittelproduktion). Langfristig jedoch ist ein Zusammenbruch der überforderten Böden zu befürchten.
Derweilen müssen in den Entwicklungsländern viele Bauern ihre Tätigkeit einstellen, weil sie mit den künstlich (durch Subventionen) niedrig gehaltenen Preisen der reichen Länder nicht konkurrieren können. Auch machen ihnen die Folgen des Klimawandels (Dürren, Überschwemmungen) zu schaffen. Das hat eine Landflucht zur Folge - und es läßt die Städte zu Megacities ausufern.
Wir wagen es kaum zu sagen. Was eigentlich muß noch geschehen, um endlich dem näherzutreten, was wir seit Jahren fordern.
Der Föderalismus erbrächte von sich aus eine Rückkehr zu regionalen, naturverträglichen Wirtschaftsformen. In den autonomen Gemeinden würde sicher das Interesse vorherrschen, sich selbst mit dem Nötigsten zu versorgen. Und die Mehrheit der Bevölkerung der Stadtgemeinden legte vermutlich Wert darauf, ihre Lebensmittel aus biologischem Anbau im Umland zu beziehen. Die mit den Staaten verbundene Gigantomanie käme zum Erliegen.
Es bedarf keiner Anweisungen von oben, keiner Programme und Gesetze. Gerade sie sind es, die den Schaden anrichten.
Freiheit, Föderalismus, führte selbsttätig zu wirksamen und dauerhaft nutzbaren Formen der Bedarfsdeckung.

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