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Das Dilemma mit dem Klima.


Uns Freiheitsfreunden ist eine Erkenntnis gemeinsam: Die Staaten abzuschaffen, ist nötig. Zumindest sind sie drastisch in ihrer Handlungsfähigkeit (Machtvollkommenheit) einzuschränken. Denn werden sie tätig, richten sie Schaden an.
Der Staat hat für die Lösung einer Aufgabe zumeist nur ein Mittel, Restriktionen (Gesetze) zu erlassen und (um diese durchzusetzen) Steuern zu erheben. Auf diese Weise jedoch lassen sich viele Probleme nicht aus der Welt schaffen. Andere lassen sich zwar mindern, die Erfordernisse aber, die dazu führen, reißen an anderer Stelle neue Probleme auf. Das Staatsgebaren führt daher auf die Dauer stets zu einer Schadensmaximierung.
Es kommt also darauf an, dem Staat Aufgaben zu entziehen, nicht, ihm neue zuzuschanzen. Und da tritt das Klima auf den Plan.
Fände die Erderwärmung statt und hätte sie unangenehme Folgen und ergäbe die Prüfung, daß man etwas gegen sie unternehmen kann, dann kämen wir in Bedrängnis. Denn dann ließe sich kaum verhindern, daß der Staat in die Bresche springt. Und, wie es seine Art ist, erhielten wir Freiheitseinschränkungen und höhere Preise – mit den verhängnisvollen Folgen für die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt.
Messerscharfer Schluß: ein Klimaproblem darf es nicht geben.
Da trifft es sich gut, daß einige Forscher statt einer Erderwärmung Anzeichen einer neuen Eiszeit wahrnehmen. Doch denen zu folgen, ist mit der Schwierigkeit verbunden, den individellen Augenschein zu blenden und das Schmelzen der Gletscher zu kaschieren.
Da kommt gelegen, daß andere Institute zwar die Erderwärmung gelten lassen, aber keine nachteiligen Folgen erkennen, jedenfalls keine, die nicht durch positive aufgewogen werden (Wat den eenen sin Uhl, ist den andern sin Nachtigal).
Dieser Sachverhalt indes entzieht sich der endgültigen Beurteilung, weder durch die Fachwelt noch gar durch den Laien. Es sind schlicht zu viele Disziplinen betroffen und es fehlen noch zu viele Erkenntnisse. Einige unangenehme Folgen allerdings sind unübersehbar und erfordern schon jetzt Gegenmaßnahmen - Hochwasserschutz, um nur die auffälligste zu nennen.
So bleibt alles schließlich an der Frage hängen, ob die Erderwärmung natürlichen Ursprungs ist oder ob wir Menschen da unsere Hand im Spiel haben. Denn machte die Erde mit uns, was sie will, hätten wir auch kein Mittel, dagegen etwas zu tun.
Das ist die letzte Barriere, um den Staat fernzuhalten. Und sie wird von den Libertären verbissen verteidigt.
So läßt Edgar Gärtner in ef 81 Fred Singer kategorisch erklären: „Der Klimawandel ist natürlich und kann vom Menschen nicht gesteuert werden.“ Und er hofft am Schluß seines Artikels gemeinsam mit „kampferprobten Aktivisten“, daß „die Wahrheit sich letztendlich durchsetzen werde.“
Allein, diese Wahrheit hat einen Makel. Nicht zu übersehen ist, daß der Mensch seit einigen Jahren Stoffe in die Umwelt entläßt, die dort vorher nicht vorhanden waren oder, wenn doch, dann nicht in der nunmehr vorhandenen und weiter vermehrten Menge. Dazu sagen physikalisch-chemisch-biologische Gesetze, daß dies Folgen hat. Über die Art und den Umfang dieser Folgen läßt sich streiten. Doch daß die naturwissenschaftlichen Hauptsätze in diesem Zusammenhang sämtlich vollständig außer Kraft gesetzt seien, ist sicher eine etwas waghalsige Annahme.
Wo also liegt die Wahrheit? Ich fürchte, die werden erst unsere Nachfahren in etwa fünfzig Jahren kennen.
Einstweilen sollte gelten: Wer vorsorgend und verantwortungsvoll handeln will, muß die ungünstigste Entwicklung ins Kalkül ziehen. Zum Klima heißt dies: Es ist davon auszugehen, daß die Erderwärmung stattfindet und wir Menschen unseren Teil dazu beitragen. Das bedeutet, wir haben nicht nur die Möglichkeit (Reduzierung der Stoffemissionen), sondern auch die Verpflichtung, der Sache entgegenzuwirken.
Wie zu erwarten war, liegt die Angelegenheit bei den Staaten nicht in den besten Händen. Davon unabhägig bleibt festzustellen, daß es sich hier um eine Aufgabe handelt, der sich die Menschheit als Ganzes stellen muß.

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