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„Keine Nachsicht mit Gewalttätern“


steht auf einem Wahlplakat der CSU, „damit Sie nicht der Nächste sind“.

Gewalt mit Gewalt bekämpfen, das ist offensichtlich die meistbefolgte Devise im politischen und zwischenmenschlichen Bereich.
Doch daß sie je zum Erfolg geführt hätte, ist nicht belegt.
Mit solchen Thesen (Roland Koch: Gefängnis auch für Kinder) kann man vielleicht Wahlen gewinnen, nicht aber das Problem lösen.
Ein Mißstand läßt sich nur beseitigen, indem man seine Ursache ausschaltet.
Diese Weisheit bleibt erfreulicherweise in der Politik nicht völlig unbeachtet.
So gibt es durchaus Politiker, die bessere Erziehung, Bildung und Ausbildung als Maßnahmen gegen die Jugendkriminalität ergreifen wollen.
Doch wie ist das zu bewerkstelligen?
Nehmen wir die Erziehung. Hier ist ein Versagen der Eltern unübersehbar.
Was kann der Staat dagegen unternehmen? Er hat zwei Möglichkeiten: Er kann die Erziehung in die eigene Hand nehmen (Kindertagesstätten, Ganztagsschulen) oder er kann die Eltern stärker einbinden und überwachen. Von beiden Möglichkeiten macht er Gebrauch – bisher allerdings in keinem Staat mit durchschlagendem Erfolg.
Kommen wir zur Bildung. Die haben die Staaten weitgehend in die eigene Hand genommen. Hier werden verschiedene Modelle verwirklicht. Keinem Staat indessen gelingt es, allen Jugendlichen einen Bildungsabschluß zu verabreichen. In Deutschland bricht beinahe jedes Zehnte Kind seine Schulbildung vorzeitig ab, von den Migrantenkindern in Deutschland fast sogar jedes Fünfte.
Die Ausbildung bleibt noch überwiegend Sache der Wirtschaft (oder weiterführender Schulen). Allerdings wird von Seiten der Politik fortgesetzt ein Fehl an Ausbildungsstätten bemängelt.
Ignoriert indessen von staatlichen Stellen (und weitgehend auch von der Presse) wird eine Klage, die insbesondere die Handwerksmeister führen. Sie erhalten keine brauchbaren Lehrlinge. Es gibt Betriebe, die geradezu händeringend nach Auszubildenden suchen, aber keine geeigneten finden. Die jungen Leute, die sich melden, springen nach kurzer Zeit wieder ab, weil ihnen das, was die Lehre von ihnen verlangt, zu beschwerlich ist.
Trotz aller staatlicher Anstrengungen wächst der Anteil Jugendlicher, die sich sowohl der Bildung als auch jeglicher Ausbildung verweigern. Zur Zeit liegt dieser Anteil wohl in keinem Staat unter 10 Prozent, örtlich bisweilen bis zu 40 Prozent.
Dies ist der Punkt, wo der Staat sich in Frage stellen müßte.
Sollten selbständige Gemeinden nicht doch besser geeignet sein zu verhindern, daß ihre jungen Gemeindemitglieder verwahrlosen?

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