Friede den Palsten.

Vor dem Fest und dem neuen Jahr hat bergeordnete Weitsicht die Ansprache gesetzt, deren uns Papst und Prsidenten und Potentaten teilhaftig werden lassen. Ihnen zufolge wird der Friede wahrscheinlicher, die Freiheit grer und alles gut wenn wir nur ihren Bemhungen und Anregungen die gebhrende Beachtung schenkten.
Was davon zu halten ist, erklren uns die Blitzgescheiten auf den Kabarettbhnen. Ihnen zufolge haben wir es bei denen, die unsere Geschicke lenken und die uns nun mit wohlgesetzten Worten den Weg weisen, ausschlielich mit mngelbehafteten und unbedarften Leuten zu tun. Gleichwohl besteht (wiederum den Neunmalklugen zufolge) kein Anla zur Sorge. Denn so gut wie heute ging es uns noch nie. Und dem Aufwrtstrend kann kein Politikerversagen etwas anhaben. Bedenken, Zukunftsangst? - Lcherlich. Mgen auch Stmper und Taugenichtse am Ruder stehen, kein Sturm, kein Mistand, kein Aufruhr wird die Fahrt ans ferne Ziel gefhrden, wo Frieden, Freiheit und Wohlstands winken.
Was hrt man aus dem liberal/libertren Lager? Dort hallt unverdrossen der Schrei nach weniger Staat.
Er wird seit 300 Jahren erhoben. Unterdessen wchst, was schrumpfen soll, ins Unermeliche.
Was macht die Liberalen zu Rufern in der Wste? Taugt ihre Botschaft nichts? Wird sie nicht laut genug oder mit zu wenig Nachdruck erhoben?
Am Wert und Nutzen der Selbstbestimmung gibt es nichts zu rtteln. Ihre Sache mirt, weil sie nur zur Hlfte gewollt und nur mit halbem Herzen verfolgt wird.
Man wei, da der Staat das Verhngnis ist. Dennoch will man ihn erhalten. Man will das Raubtier zhmen. Es soll nur noch fressen, was ihm wohl dosiert in den Napf gelegt wird.
Ein bichen Frieden, ein bichen Freiheit zu mehr reicht der Mut der Friedens- und Freiheitsfreunde nicht. Kompromi statt Konsequenz. Das ist die Kraft, die stets das Gute will und stets das Bse schafft.
Nicht die halbe, nur die volle Freiheit heilt. Wir werden den Weg zum Rtli finden oder die Ursachen, die wir schaffen, werden ihre Wirkung entfalten.