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Lagebetrachtung im Frühjahr 2004


Umwelt

Das Jahr 2003 erbrachte erneut einen Katastrophenrekord. Der Bericht der Münchener Rückversicherung, der weltweit größten ihrer Art, sieht die Hitze mit gleichzeitiger Trockenheit als „das herausragende Ereignis des vergangenen Jahres“ an. Es sei aus statistischer Sicht weit seltener als einmal in 450 Jahren zu erwarten gewesen und zeige, „wie gravierend sich Klimaänderungen auswirken können“. Die Dürre sei ein Beleg dafür, daß das Risiko ausgeprägter, anhaltender Hitze- und Trockenperioden stark zunehme.
Eine geheime Studie des Pentagons vom November 2003, die dem britischen „Observer“ zugespielt wurde, kommt zu dem Ergebnis, daß Klimaveränderungen weitaus größere Gefahren bergen als der internationale Terrorismus. Rasche Klimaveränderungen könnten die Welt an den Rand der Anarchie bringen, weil betroffene Staaten ihre schwindenden Nahrungs.-, Wasser- und Energiereserven womöglich mit nuklearer Aufrüstung zu verteidigen versuchten. Die von den Klimaveränderungen verursachten „Spaltungen und Konflikte“ drohten zu den beherrschenden Problemen der Menschheit zu werden.

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Moral

Im Januar 2004 brachte der amerikanische Politologe David Callahan ein Buch mit dem Titel „The Cheating Culture“ (Die Betrugskultur) heraus, in dem er nachzuweisen versucht, daß das Betrügen im kleinen wie im großen Rahmen während der letzten zwei Jahrzehnte epidemische Ausmaße angenommen hat. Und wie wir alle erfahren haben, betrügt nicht nur der kleine Mann, sondern Täuschung und Betrug wird in großem Stil von Regierungen und Wirtschaftsbossen betrieben.

Einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zufolge, im Dezember 2003 veröffentlicht, sind in den letzten drei Jahren gut zwei Drittel der deutschen Unternehmen „in größerem Stil bestohlen oder betrogen“ worden. In den meisten Fällen seien eigene Mitarbeiter verwickelt gewesen.

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Haß und Wut

Der irakische Dichter Saadi Youssef schreibt, einem Artikel von Tariq Ali vom 5.11.2003 in der SZ unter der Überschrift „Die Wut“ zufolge: „Ich spucke in die Gesichter der Kollaborateure. / Ich werde auf ihre Listen spuken. / Ich erkläre, wir sind das irakische Volk, / wir sind der Stammbaum dieses Landes / und stolz unter unserem bescheidenen Bambusdach.“ Und sein Kollege Mudhaffar al-Nawab dichtet:

„Und vertraut niemals einem Freiheitskämpfer, / der ohne Waffen auftaucht. / Glaubt mir, ich wurde in diesem Krematorium verbrannt. / Die Wahrheit ist, ihr seid nur so groß wie eure Kanonen.“
Unser Denken und Tun hat den täglichen Tod im nahen Osten zur Folge, der unsere Nachrichten füllt. Aber auch dort auf der Welt, wo keine Korrespondenten nach dem Rechten schauen, sterben täglich Menschen, weil wir nicht bereit sind, unser Denken und Tun zu ändern.
Selbst in Deutschland wachsen Aggressionen auf, wie auf unseren Straßen offenbar wird.

Einer Internet-Umfrage der „Perspektive Deutschland“ unter Federführung der Unternehmensberatung McKinsey vom 23.4.2003 zufolge vertrauen nur mehr drei Prozent der Deutschen den politischen Parteien. Und eine Studie des World Economic Forums, vorgestellt am 9.1.2004, kommt zu dem Ergebnis, daß unter Westeuropäern große Zukunftsangst herrscht. Zwei Drittel von mehr als 11 Millionen Befragten meinen, daß die nächste Generation in einer weniger sicheren Welt leben wird.

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