Freiheit tut not.

Im Libanon kmpft die Armee palstinensische Freischrler nieder. Der Dauerkrieg zwischen den Israelis und Palstinensern weitet sich jetzt zum Brgerkrieg der Palstinenser untereinander aus. Der tgliche Tod im Irak und Afghanistan wird kaum mehr registriert. In Tschetschenien, im Baskenland, im Kosovo und in Kurdistan brennen nach wie vor die Lunten. berall auf der Welt (in Afrika, Asien, Sdamerika) wird an vielen Fronten gekmpft, ohne da dies von den Medien wahrgenommen wird.

Das war schon immer so. Fraglich aber ist, ob wir das bedenkenlos in die Zukunft fortschreiben drfen. Im Gegensatz zu frher nmlich wird zunehmend deutlich, da die Menschheit in einem Boot sitzt. Wir haben nur diesen einen Planeten als Heimstatt. Und nie zuvor hatten wir die Mglichkeit, ihn zu zerstren, dies sogar auf mehrere unterschiedliche Weisen. Wenn wir auf ihm fortleben wollen also, mu die Menschheit sich einigen, ist schlicht nicht mehr hinzunehmen, da wir die Machtmittel, die uns zugewachsen sind, ungehemmt gegeneinander und gegen die Natur zum Einsatz bringen.
Der Einigung entgegen steht die staatliche Ordnung. Gbe es die Staaten nicht, gbe es keine Kriege und Brgerkriege. Die Staaten wirken der Toleranz entgegen und der Migung. Sie abzuschaffen, wenn wir leben wollen, ist eine Bedingung, ohne die nichts mehr geht.
Recht und Ordnung sind ntig. Wir zeigen auf, da aus der Freiheit gedeihliche Ordnungen erwachsen. Der von allen Zwngen befreite Mensch schafft selbstndig eine ihm geme Ordnung das hat er in der Vergangenheit, wo immer ihm das gegeben war, bewiesen. Er bentigt dazu keinen Ansto und keine Anleitung.
Sofern ihm die Einsiedelei nicht zusagt, bringt sich der befreite Mensch in eine Gemeinde ein. Dabei lt er sich die freie Wahl nicht nehmen. Und er besteht darauf mitzubestimmen, was in seiner Gemeinde gilt und geschieht. Es entsteht eine fderalistische Ordnung, wie wir sie oben beschrieben haben.
Bevormundung und Betreuung sind die bel unserer Zeit. Sie verursachen, was uns drckt. Wir mssen den Wohlttern das Handwerk legen. Nur die Selbstndigkeit kann zu der ntigen Einigung fhren. Sie beseitigt nicht nur die Brgerkriege, auch den Kampf der Kulturen und die Malosigkeit im Umgang mit den Ressourcen.
Das Verlangen nach Frieden, die Behebung der Armut bleiben unerfllt, solange wir die Staaten leben lassen. Doch nicht Aufstand und Aufruhr sind gefragt, sondern der Zusammenschlu der Freiheitsfreunde zu Whlergemeinschaften, um in den Parlamenten von unten nach oben der Befreiung zum Durchbruch zu verhelfen.
Nochmals der Aufruf an Sie: Bilden Sie fderalistische Zellen in Ihren Gemeinden mit dem Ziel, nach und nach die vollstndige Selbstentscheidung zu erreichen.
Nur das macht Sinn. Alle anderen Aktivitten, die heute mit so viel Engagement stattfinden, sind vllig nutzlos. Sie haben nicht die geringste Chance, etwas in Richtung Sicherheit, Freiheit, Frieden, Linderung der Not zu bewirken.