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Klima - Hysterie?


Gerade unter Freiheitsfreunden ist der Kampf gegen die so bezeichnete Klimahysterie und den angeblichen Irrtum des Umweltschutzes weit verbreitet. Dazu berufen sie sich gern auf die Logik und den Verstand. Also lassen wir mal Mühe walten.

Die Erderwärmung findet statt, ebenso die fortlaufende Ausweitung der Wüsten. Das in Abrede zu stellen, läßt der Augenschein nicht zu.
Nun war es bisher so, daß der Mensch sich auf Wanderschaft begab, wenn ihm der Raum zu eng wurde oder der Heimatboden nichts mehr hergab. Dabei war er nicht zimperlich. Stets erhielt der Stärkere Recht, der Unterlegene mußte weichen oder er wurde ausgerottet. Dieses Verfahren bleibt im Schwang. Allerdings wird der vorhandene Raum immer enger und der Menschen werden immer mehr.
Einige Freiheitsfreunde sehen uns in den Weltraum ausweichen. Für 7 oder 9 Milliarden Menschen mit allem Getier, das ihnen Fleisch und Milch und Eier liefert, ist das möglicherweise eine schwer erfüllbare Anforderung. Doch da kann Vernunft helfen. Das Naturgesetz verlangt, daß die Schwächeren zurückbleiben.
Die Aussicht, daß es der Menschheit gelingt, die Erde bewohnbar zu erhalten, ist ohne Zweifel nicht sehr groß. Doch wenn die Chance nur 1 zu 99 stünde, lohnte es sich nicht dennoch, sich dafür einzusetzen?
So gesehen, ist zunächst zu klären, ob und wieviel Schuld den Menschen an dem Zustand seines Planeten trifft.
Hier nun gibt es wieder einige Freiheitsfreunde, die den Menschen völlig aus der Schußlinie nehmen. Dazu wäre zu fragen, ob es ratsam ist, sich mit seinem Benziner bei laufendem Motor in eine geschlossene Garage zu setzen.
Bedarf es wirklich der Wissenschaftler, um umständlich darzulegen, daß fortgesetzte und umfangreiche Verschmutzung, Giftbelastung und Ausrottung in einem geschlossenen System nicht ohne Auswirkungen bleibt?
Der angerichtete Schaden hinwiederum wird seinerseits Folgen zeitigen. Denn daß es den Geistesgrößen der Politik gelänge, das Gesetz von Ursache und Wirkung außer Kraft zu setzen, ist wenig wahrscheinlich.
Über die Art und das Ausmaß der Folgewirkungen kann man zu unterschiedlichen Abschätzungen kommen. Es wird positive geben (Innovationen) und negative. Bisher allerdings war es so, daß das Wachstum der Probleme stets das Wachstum der Problemlösungen übertraf.
Dafür, daß sich diese Entwicklung umkehrt, sucht man nach Anhaltspunkten bisher vergebens.
Somit besteht Handlungsbedarf.
Alle Freiheitsfreunde nun stört, daß die Staaten sich über den Umweltschutz eine Handhabe verschaffen, ihren Bürgern Einschränkungen und neue Steuern aufzuerlegen. In der Tat ist es so, daß die Anlässe, die die Staaten für ihre Restriktionen und Steuern nutzen, überwiegend entweder vorgetäuscht, übertrieben oder hausgemacht sind. Warum sollte es beim Umweltschutz anders sein? Es ist auch nicht anders.
Denn wenn es die Staaten nicht gäbe, würden unsere frei wirtschaftenden Mitmenschen ein Eigeninteresse haben, die Luft, die sie atmen, nicht zu verpesten, den Boden nicht zu verseuchen. Es gibt keinen Zweifel, daß vollständige Freiheit die Problemlösungsfähigkeit beträchtlich steigerte. Ein stärkerer Antrieb, sich selbst zu helfen, auch sich zu mäßigen, als Freiheit und Eigenverantwortung ist schlicht nicht denkbar.
Es sind die Staaten, die durch ihr Dasein und Sosein die Schäden hervorrufen und zugleich verhindern, daß sie beseitigt werden. Sie rufen die Unbekümmertheit hervor, heizen die Unbedenklichkeit an. Und sie wecken Ansprüche, die, ließen sie die unbefriedigt, ihnen an die Substanz gingen.
Folglich: Nicht der Umweltschutz gehört geprügelt, sondern die, die ihn nötig machen.
Gewiß, die biederen Umweltschützer setzten den Hebel an der falschen Stelle an. Sie erwarten von den Brandstiftern, daß sie sich als Feuerwehr betätigen. Die aber löschen vorn einen Brand, den sie hinten fortgesetzt aus Neue entfachen.

Anders viele Freiheitsfreunde. Sie erwarten von den Staaten, daß sie sich heraushielten aus dem Geschehen. Sie fordern von den Regierungen die Einsicht, daß, was immer sie unternähmen, sie die Lage verschlimmerten.
Das ist zwar wahr und richtig. Aber doch ein bißchen viel verlangt. Heißt es doch nichts anderes, als daß die Staaten von Politik lassen sollten, von ihrem Lebenselixier. Vor nichts haben die, die die Staaten repräsentieren, mehr Angst, als überflüssig zu sein. Zur Selbstaufgabe sind die Staaten nicht gemacht und daher auch nicht fähig.
Wer Freiheit will und auf deren Wirkkraft baut, muß gegen den Staat zu Felde ziehen und gegen die, die an ihn glauben. Sein Kampf muß der Befreiung des Menschen von jeglicher Herrschaft und ihm vorgeschriebener Ordnung dienen.
Wer statt dessen die Folgen staatlichen Handelns desavouiert und die angreift, die dies nicht tun, oder vom Staat verlangt, daß er nicht mehr Staat sein darf, unterwirft sich einer seltsamen Logik. Sie erinnert stark an die des Ritters von der traurigen Gestalt.
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