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Schluß mit lustig.


Das Minimalziel lautet jetzt, die Erderwärmung auf 2 Grad zu begrenzen. Doch daß dies gelingt, ist äußerst fraglich. Und selbst wenn es gelänge, sind die Folgen dennoch verheerend. Schon jetzt versinken Millionenstädte im Wasser – zur Zeit auf Java.

Mäßigung ist gefragt. Jeder einzelne müßte sich einschränken. Und jeder einzelne auf der Welt müßte sich umweltbewußter verhalten (beispielsweise keine Autos kaufen, die die Luft verpesten und CO2 ausstoßen). Und jeder einzelne müßte verhindern, daß Politiker und Unternehmer weiterhin Natur zerstören (Staudämme bauen, Naturschutzgebiete mit Hotels beflastern, in der Arktis nach Öl bohren).
Besteht Aussicht, daß diese Einsicht, daß dieses Verhalten greift?
Wir haben mehrfach darauf hingewiesen, daß die Staaten durch die Entwürdigung und Entmündigung ihrer Bürger zu Gleichgültigkeit und Selbstsucht erziehen. Außerdem ist der kleine Mann so oft betrogen worden, daß er allem, was ihm von oben offeriert wird, mißtraut.
Von Staatsbürgern ist ernsthaft nicht zu erwarten, daß sie, um etwaige zukünftige Katastrophen zu verhindern, jetzt freiwillig Einbußen an ihrem Wohlleben hinnehmen (Sie haben auch so schon immer weniger im Beutel - Teuerung und Geldentwertung übersteigen regelmäßig die Lohnerhöhungen). Selbst wenn also unsere Regenten auf nahen Klima- oder sonstigen Konferenzen irgendetwas sinnvolles zur Reduzierung der Umwelt- und Klimaschädigung beschließen sollten, sie werden dafür keine Gefolgschaft finden.
Der Bürger hat gelernt, daß der Staat ihm nicht wohl will und er besser fährt, wenn er eine von ihm verlangte Leistung umgeht. Das gilt nicht nur für die Steuer oder den Wehrdienst. Das gilt für so gut wie jedes Ge- und Verbot, das der Staat erläßt.
Mit den Staaten also ist die nötige Mäßigung nicht zu machen. Wenn wir die Staaten bestehen lassen, werden wir die Katastrophen erleben, die uns die Klimaforscher vorrechnen. Und darauf muß hier nochmal hingewiesen werden, die Erderwärmung ist nur eines der Probleme, die wir der Existenz der Staaten verdanken (siehe unter „Themen“).
Helfen kann nur die Auflösung der Staaten zugunsten der Selbstbestimmung seiner Bürger. Die Mitglieder freier Gemeinden haben von sich aus das Verlangen, die Lebensvoraussetzungen in ihrem Umkreis zu erhalten. Das wird immer wieder deutlich, wenn Gemeinden unmittelbar von Bau- oder sonstigen Vorhaben des Staates oder der Großindustrie betroffen sind. Schon heute gibt es, insbesondere in den USA, zahlreiche „Lifeboot Communities“, die in ihrem Umkreis versuchen, das zum Überleben Notwendige zu erhalten.
Die Staaten gehen davon aus, daß der Umweltschutz der Wirtschaft schade, daß er Arbeitsplätze vernichte. Daß dies nicht der Fall sein muß, selbst nicht bei Fortwirken regulierender Staaten, ist wiederholt nachgewiesen worden. Es ist aber schon gar nicht der Fall, wenn jede Einwirkung von außen auf die Wirtschaft unterbliebe – außer derjenigen, die weltweit alle Unternehmen zum Schutz der Umwelt und Ressourcen verpflichtete. Siehe dazu Hans-Hermann Hoppe „Demokratie. Der Gott der keiner ist“.
Mäßigung ist nötig. Die Staaten stehen ihr entgegen. Wenn wir leben wollen, müssen wir die Staaten abschaffen – und den einzelnen Menschen wieder in die Verantwortung für sein Tun und Lassen stellen.

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