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Ein Denkmal wird demontiert!


Edmund Stoiber ist ein ehrenwerter Mann. Im Gegensatz zu vielen anderen seiner Zunft. Von ihm ist keine moralische Verfehlung bekannt. Und politisch hat er vollzogen, was er gelernt hat. Etwas Besseres fiel ihm nicht ein.

Für die politisch-moralische Kultur in der repräsentativen Demokratie allerdings ist, wie man mit ihm umging, aufschlußreich. Auch, wie die Presse sich bei diesem Vorgang verhielt, ist lehrreich.
Bemerkenswert aber ist vor allem, in welchem Ausmaß sich der Mainstream von diesem Geschehen gefangen nehmen ließ. Es überdeckte den täglichen Tod im Irak, in Afghanistan, im Sudan. Es ließ die Häufung der Stürme und Dürren vergessen machen. Die Frage, wer Bayern regiert, stellt seit Wochen jede andere, wahrlich wichtigere Nachricht in den Schatten.

Für wen ist von Bedeutung, wer in Bayern das Sagen hat? Kann Herr Beckstein, Herr Seehofer oder Herr Huber an der Situation der Deutschen oder auch nur der Bayern etwas Nennenswertes ändern?
Zugegeben, er kann eine Menge Schaden anrichten. Er kann zum Beispiel das letzte Stück freifließender Donau der Lobby der Flußschiffer zum Opfer bringen - wenn Berlin oder Gerichte ihn daran nicht hindern. Er kann weiterhin den Unternehmen gestatten, Natur zu überbauen, statt sie anzuhalten, altes Industriegelände zu nutzen. Er kann ein paar Verschlimmbesserungen des Bundes mitgestalten.

Aber kann er auch Positives bewirken? Nun gut, an der Gesamtsituation der Menschheit, die gekennzeichnet ist durch absolute Tötungsmacht, politischem Wahnwitz, ächzender Umwelt und schwindender Moral, kann er nichts ändern. Das ist seine Sache nicht. Ihm ist die Sorge für die Bayern aufgetragen. Doch kann er deren Lage verbessern? Kann er ihnen die Angst vor Verletzung oder Verlust nehmen? Kann er sie vor der Gefahr bewahren, betrogen oder bestohlen zu werden, den Arbeitsplatz zu verlieren, Opfer eines Anschlags zu werden, bei Krankheit und im Alter schlecht behandelt oder versorgt zu werden?
Wer immer die Bayern regiert, an deren Situation wird sich in den nächsten Jahren nichts von Bedeutung ändern. Dann aber dürften allmählich die aus der fortgesetzten Beschädigung von Umwelt, Klima, Zusammenhalt und Moral verursachten Chaostage anbrechen – es sei denn der Föderalismus hätte sich durchgesetzt, womit wiederum die großen Macher, die Wohltäter, Betreuer und Bevormunder ausgedient hätten.
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