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Der Bürger, das Ungeheuer.


Hoteliers und Gastwirte klagen, daß ihre Gäste sich immer schlechter benehmen. Sie klauen wie die Raben, ihre Umgangsformen und Tischsitten lassen immer mehr zu Wünschen übrig, dennoch steigen ihre Ansprüche. Das stellte die Fachzeitschrift „Gastronomie Report“ kürzlich aufgrund einer Umfrage fest.

Es häufen sich die Anschläge junger Menschen auf ihre Lehrer und Mitschüler. Seit 1999 in Bad Reichenhall hat nun zum fünften Mal in Deutschland ein junger Mann auf seine ehemaligen Lehrer und in drei Fällen auch auf seine Mitschüler geschossen.
Die „Flegel am Büffet“ (Titel der Süddeutschen Zeitung am 23.11.2006) lassen die Politik (noch?) kalt. Der Todesschütze in Emsdetten dagegen ruft sie auf den Plan.
Doch wie immer bleibt die Politik gefangen in ihrem etatistischen Gedankengrundlauf: Der Staat (vor allem die Demokratie) ist gut, fehlerfrei und unantastbar. Der Staat muß und kann alles. Insbesondere kann er alles zufriedenstellend lösen, was bei und zwischen seinen Bürgern an Problemen anfällt. Er selbst, seine Eigenheit, sein Sosein, ist niemals schuld an einer Mißlichkeit oder einer Fehlentwicklung.
Das schränkt die Ursachenerforschung ein. Daher kann die Politik nur an den Symtomen feilen: „Killerspiele“ verbieten, Polizeistreifen im Internet einrichten, allenfalls noch Eltern schulen.
Was aber ist die Ursache der Hilflosigkeit und Verrohung der Jugendlichen (Die Zahl der Gewaltdelikte junger Leute steigt seit Jahren beständig an)?

Es kann bei nüchterner Überlegung kein Zweifel daran bestehen, daß die Hilf- und Haltlosigkeit der Bürger ganz allgemein die zwangsläufige Folge der Zerstörung der Familie und der Zerschlagung des Gruppenzusammenhalts ist. Hier hängen Flegelhaftigkeit und Amoklauf zusammen. Die Vereinsamung in der Masse läßt das Ich mit sich allein. Verloren gehen Selbstachtung und Geborgenheit. Die Ellbogen sind herausgefordert.
Die Entmündigung des Bürgers indessen und die Entmachtung der Gemeinden ist den Staaten systemimmanent. Solange die Staaten existieren, werden sie darauf angelegt bleiben, ihre Bürger zu betreuen und zu bevormunden. Und sie können nicht hinnehmen, daß Gruppen in ihrem Innern (Familie und Gemeinde) ein Eigenleben führen, selbst entscheiden, was in ihnen gelten und geschehen soll.
Das aber heißt mit anderen Worten, daß wir mit der zunehmenden Flegelhaftigkeit und Verrohung werden leben müssen. Das Kurieren an den Symptomen wird erfolglos bleiben.
Wir werden zu den 5000 Gesetzen, die wir schon haben, ein weiteres erhalten. Ein neues Amt wird eingerichtet werden. Wir werden noch stärker überwacht werden (Wo stehen sie, die Killer-Computer?). Aber die Gefahr, Opfer eines Gewaltakts zu werden, wird sich für uns weiter mit jedem Tag erhöhen.
Nicht die Menschen, die Staaten sind das Ungeheuer.
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