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Ist diese Welt noch zu retten?


Eine nicht veröffentlichte, dennoch in Auszügen bekannt gewordene Sicherheitsstudie der US-Regierung aus dem Jahr 2005 besagt, daß die größte Gefahr nicht vom Terrorismus, sondern von der Erderwärmung ausgeht.

In der Tat, die Auswirkungen der von unserer Zivilisation verursachten Erwärmung der Erdoberfläche sind enorm. Sie sind heute schon am Wettergeschehen zu erspüren. Aber was sie in naher Zukunft aufzeigen werden, geht weit darüber hinaus: der Meeresspiegel wird ansteigen, die Meeresströmungen werden sich verändern (Golfstrom!?), Pflanzen und Tiere werden aussterben, der Kampf ums Überleben in der stürmischen, verwüsteten Welt wird bisher nicht gekannte Ausmaße annehmen.
Das Problem ist erkannt, von den damit befaßten Wissenschaftlern allemal. Die Politiker veranstallten wieder einmal ein Klimakonferenz, diesmal im besonders gefährdeten Afrika. Sie wird Beschlüsse fassen. Doch abzusehen ist, daß diese erneut nicht ausreichen werden, die von unseren Vätern übernommene Welt für unsere Kinder und Enkel einigermaßen wirtlich zu erhalten.
Notwendig ist, daß der CO2-Ausstoß reduziert wird. Dazu müßten sich die Haushalte, die Autofahrer, die Fluggäste, die Industrie Einschränkungen auferlegen. Und das ist in den Staaten politisch nicht durchzusetzen, weil bei den einerseits verwöhnten, andererseits mißtrauischen Staatsbürgern die erforderliche Einsicht nicht zu wecken ist.

Der Föderalismus bringt seiner Natur nach Dezentralisierung mit sich. Er macht der Großmannssucht ein Ende. Er führt zu einer Änderung des Bewußtseins.

Die erzwungene Selbsthilfe und Eigenverantwortung werden dazu führen, daß zunächst alle Möglichkeiten des Sparens von Energie genutzt werden.
Es gibt inzwischen Glühbirnen, die für die Leistung der herkömmlichen drei Viertel weniger Strom brauchen. Und sollte es dafür eine Nachfrage geben, wofür die eingetretene Selbständigkeit spricht, dann wird die Industrie rasch Geräte liefern, die erheblich weniger Energie benötigen als die bisher gebräuchlichen.
Es stellt sich auch die Frage, ob die Straßen- und Platzbeleuchtung in gleicher Intensität und Dauer wie bisher notwendig ist. Sie zeitlich auf die ersten Nachtstunden zu beschränken, ist durchaus überlegenswert. Außerdem gibt es inzwischen längst die Möglichkeit, sie nur bei Bedarf aufleuchten zu lassen.
Sodann dürfte die Dezentralisierung dazu führen, daß die Möglichkeiten der umweltfreundlichen Energieherstellung ausgiebiger genutzt werden.
Jeder Haushalt auf dieser Welt kann sich inzwischen selbst mit Strom versorgen. Dazu gibt es eine Fülle von Möglichkeiten. Er kann das Sonnenlicht nutzen oder die Erdwärme, die Kraft des Wassers oder des Windes. Dies gilt sogar für die Bewohner von Hochhäusern in den Städten. Selbst mit Gardinen läßt sich neuerdings Strom erzeugen. Es würden also nicht mehr alle Lichter ausgehen wie am 5.11.2006 um 22.10 Uhr in halb Europa.
Ein Problem, das die Industrie besser als bisher lösen muß, ist die Möglichkeit der Speicherung von Strom, ebenso die Herstellung und den Transport des umweltfreundlichen und unbegrenzt vorhandenen Energieträgers Wasserstoff. Aber auch hier dürfte die bestehende Nachfrage den Erfindergeist beflügeln.
Autos und Flugzeuge kann man längst auch mit nicht fossilen Brennstoffen betreiben. Daß dies nicht in größerem Umfang geschieht, liegt teils wieder an der fehlenden Nachfrage, teils an dem noch reichlich sprudelnden Kraftstoff Öl, der künstlich billig gehalten wird, weil die Umweltfolgen seiner Förderung und seines Gebrauchs nicht in die Kostenrechnungen einfließen. Es stellt sich auch die Frage, ob es redlich ist, daß eine oder zwei Generationen einen unwiederbringlichen Rohstoff ihres Sternsystems ihrem Luxus zuliebe nicht nur verbrauchen, sondern damit auch noch das Ökosystem ihres Wirtsplaneten schädigen.
Das ist übrigens eine Anforderung an den künftigen Weltbund. Er muß verfügen, daß derjenige, der einen Schaden anrichtet, seine Beseitigung bezahlen muß. Dies muß in besonderem Maß für an der Umwelt angerichtete Schäden gelten. Und, sich zum Sprecher der Nachfahren zu machen, steht dem Weltbund auch nicht schlecht an.
Das hätte zur Folge, daß auch der Atomstrom sich erheblich verteuerte. Die Betreiber der Atomkraftwerke dürften nicht mehr ihre Abwärme in die Flüsse leiten. (Würden die Kraftwerke dort gebaut, wo ihre Energie gebraucht wird, in der Mitte der Städte, könnten sie mit ihrer Abwärme die Wohnungen heizen.) Und sie müßten den strahlenden Müll, den sie erzeugen, in die Sonne schießen, statt sie künftigen Generationen in die Schublade zu legen.

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