Föderalistische Partei Deutschlands 
Kontakt | Mitglied werden
Startseite FödPD-Logo

Anspruch und Leistung der Politik.


Das ZDF-Politbarometer, veröffentlicht am 13.10.2006, weist aus:

Auf die Frage: „Ist die Politik in der Lage, die wichtigsten Probleme in Deutschland zu lösen?“ antworteten 27 % der Befragten mit Ja, 72 % mit Nein.
Schon seit Jahren wird die gleiche Frage bei Umfragen auf ähnliche Weise beschieden. Es sind oft nicht mehr als 15 Prozent der erwachsenen Deutschen, die diese Frage mit „Ja“ beantworten.
Das Vertrauen also, daß die Politik leistet, was geleistet werden muß, ist nur noch bei bedenklich wenigen Menschen vorhanden. Was sich die Politiker selbst zutrauen – in Wahrheit, in stiller Stunde –, bleibt ihr Geheimnis.
Die Wahlen im übrigen sind schon seit langem kein Vertrauensvotum mehr.
Dies geht auch daraus hervor, daß oft nur mehr die Hälfte der Wahlberechtigten ihre Stimme abgibt. Und diejenigen, die es tun, wählen nach eigener Aussage nolend volens das „geringere Übel“.
Das wirft die Frage auf: Sind die Politiker ungeeignet? Stellen die Parteien keine geeigneten Kandidaten zur Wahl? Oder ist die Schwierigkeit zu groß?

Was sagt die Wissenschaft? Die Mehrheit der Leute vom Fach (Politologen, Soziologen, Philosophen) läßt uns in gleicher Weise ratlos. Sie beklagen das Ist, postulieren Appelle, mahnen monoton Reformen an, bleiben im wolkig Unverbindlichen.
Einige Mutige unter ihnen bieten beschwörend Lösungen für Einzelprobleme an. Doch ihre Konzepte werden entweder von den Politikern verworfen oder sie erweisen sich politisch als nicht durchsetzbar oder sie scheitern nach kurzer Zeit.
Immerhin gibt es einige Wissenschaftler, zumeist handelt es sich um Ökonomen, die den Fehler im System sehen. Von ihnen könnten wir erfahren, daß sich Geschehnisse und Empfindungen innerhalb einer Masse von Menschen durch Vereinheitlichung und Verallgemeinerung nicht abbilden lassen. Anders ausgedrückt: Man kann durch noch so komplizierte Gesetze nicht jedermann gerecht werden. Von oben gesetztes Recht schafft fortgesetzt weitere Ungerechtigkeiten. Konkret: Die Probleme mit den Renten, der Gesundheit, der Arbeitslosigkeit usw. sind von hoher Warte nicht zu lösen.
Das indessen ist eine Erkenntnis, die unserer Vorstellung vom Machbaren (im Computerzeitalter!) entgegensteht. Das will niemand wahrhaben, insbesondere die Politiker und Professoren nicht. Schließlich raubt das den Staaten die Existenzberechtigung.

Nichtsdestoweniger, unverkennbare Tatsache bleibt, daß die Probleme zufriedenstellend nicht gelöst werden. Damit steht die Frage im Raum, wie lange angesichts dessen der innere und äußere Friede erhalten bleiben wird. Wann steht uns das Chaos ins Haus?
Uns Deutschen wird vorgeworfen, die Dinge stets zu schwarz zu sehen. Weltmeister im Jammern will man in uns erkennen.
Indes, ihr Nein-Sager, ihr Wahlverweigerer, ihr habt ja recht. Aber was unternehmt ihr gegen das Versagen der Politik? Ihr seht und wißt, daß es nicht gut gehen kann, wenn die Probleme unerledigt bleiben, wenn – und dies bedeutet das / dies wird immer deutlicher sichtbar – sie weiter aufwachsen, sich verschlimmern. Aber gerade das provoziert ihr.
Die Folge sollte euch wahrlich Angst machen.
Ihr verhaltet euch wie die Maus vor der Schlange – panikstarr.
Wenn die Chance nur noch 1 : 99 stünde, lohnte es sich nicht dennoch, sich dafür einzusetzen? Optimismus, Hoffnung läßt sich nur aus dem Föderalismus saugen – und dies wiederum nur, wenn wir ihn rasch in die Tat setzten.
Mitglied werden
Geben Sie sich einen Ruck und lassen Sie einen Ruck durch das Land gehen.
Jeder Kopf und jede Hand wird gebraucht. Werden Sie aktiv als Mitglied der FödPD.
Mitglied werden ->

© Föderalistische Partei Deutschlands 2018 | Impressum