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Lagebetrachtung nach Djerba, Erfurt, Irak, Sudan, Beslan.


Uns wird immer gesagt: „Euer Programm ist schön und gut, aber es läßt sich nicht verwirklichen." oder : „Die Dinge liegen nun mal so, daran läßt sich nichts ändern."

Wer das sagt, sollte sich vergegenwärtigen, daß, wenn wir die Dinge laufen lassen, die Umwelt mit jedem Jahr mehr zurückschlagen wird und in der beengter werdenden Welt Wut und Haß weiter steigen werden.

1992 trafen sich die Mitglieder der Union of Concerned Scientists (UCS), fast 1500 an der Zahl, darunter 99 Nobelpreisträger, in San José, Costa Rica, um zu erörtern, wie es um die Welt bestellt sei. Sie kamen zu dem Ergebnis, daß, wenn wir die wirksamen Trends nicht abbiegen, der Menschheit nur mehr wenige Jahrzehnte des Überlebens bleiben. Eines davon ist inzwischen ungenutzt verstrichen.

1993 beauftragte die UNO 150 Wissenschaftler mit der Aufgabe aufzuzeigen, wohin sich das Leben auf der Erde entwickelt, Millennium-Projekt genannt. Das Gremium legte pünktlich zum Jahrtausendwechsel seinen Bericht vor. Er enthielt drei mögliche Entwicklungen. Eine positive, die allerdings davon ausging, daß die Menschheit täte, was jetzt zu tun notwendig ist. Zwei negative. Die höchste Wahrscheinlichkeit gaben sie einem Szenario, das eine Verschärfung der sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen annimmt, wodurch es zur wechselseitigen Anwendung der Massenvernichtungsmittel kommt.

Wir setzen Ursache und Wirkung gern Palmströms Überzeugung entgegen, daß nich sein kann, was nicht sein darf.

Die Saurier starben aus - aufgrund einer biologischen Fehlentwicklung oder durch einen Meteoriteneinschlag. Die Menschheit bringt sich selbst um. Sie geht an ihrer Organisationsform zugrunde, an der sie festhält, als hätte sie keine andere Wahl, Lemmingen gleich, strandenden Walen.
Wir wissen alle, daß der 11. September nur ein Vorbote war und daß die Anwendung von Gewalt nach Bush und Scharon die Sache nur verschlimmert.

Der Mensch ist nicht zu ändern. Aber sein Verhalten ist wandelbar. Es ändert sich, wie die Wissenschaft bestätigt, mit den Verhältnissen, die ihn umgeben. Die gegenwärtigen Verhältnisse provozieren Erniedrigung und Verzweiflung, Wut und Haß. Aber die Verhältnisse sind unser Werk, sie lassen sich ändern.

Wieso soll ausgerechnet der Föderalismus uns retten können? - Weil es sich bei ihm um eine Ordnung handelt, die erwiesenermaßen leistet, was heute zu fordern ist. - Aber die Welt schreitet nicht zurück, sie entwickelt sich unaufhaltsam weiter. - Rückschritte kennt die Geschichte viele, Abstürze sogar. Und den Fortschritt, der sichtbar ins Verderben führt, sollte man den nicht bremsen?

Facit: Wenn wir den Föderalismus nicht verwirklichen, werden Ereignisse, wie die in Kaschmir und Kongo, Irak und Sudan, Erfurt und Beslan, unsere Tage bestimmen - bis zu dessem letzten. Wir können unsere Häuser und Schulen in Festungen verwandeln, unsere Autos panzern, uns mit Bodyguards umgeben, Waffen und Gewaltvideos verbieten, unsere Mitbürger bespitzeln, beschatten, abhorchen, Sicherheit verschafft uns das nicht. Wir geben unsere Freiheit her, nicht nur ohne einen Gegenwert zu erhalten, sondern in der Gewißheit, noch mehr Gewaltbereitschaft, noch mehr Brutalität herauszufordern.

Wer sagt: "Den Föderalismus will ich nicht", muß sich mit dem Chaos abfinden, wie wir es in vielen Teilen der Welt schon haben, für den wird die Anteilnahme für die Opfer der Gewalt zur Heuchelei, der darf nicht weinen, wenn es ihn selbst trifft.

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