Föderalistische Partei Deutschlands 
Kontakt | Mitglied werden
Startseite FödPD-Logo

Saat der Gewalt


Was sich in den Schulen abspielt, ist die unausweichliche Folge staatlicher Selbstherrlichkeit. Die Anmaßung, alles von oben regeln zu können, hat die Familien, sofern sie überhaupt noch existieren, entmündigt und die Gemeinschaft entwurzelt. Das Ergebnis sind verwahrloste Kinder. Nun, Staat, tu etwas dagegen!

In New York hat Bürgermeister Bloomberg die am gefährlichsten eingestuften Schulen mit modernen Überwachungssensoren ausgestattet. Die Schüler müssen Sicherheitsschleusen passieren. An über einem Dutzend Schulen ist die Polizei ununterbrochen präsent. „Null Toleranz“ ist das Motto Bloombergs. Lehrer, die nicht eingreifen, werden gekündigt. Schüler, die nicht gehorchen, werden vom Unterricht ausgeschlossen oder von der Schule gewiesen.
Die Deutschen schreiben das schlimme Geschehen an den Schulen der siechenden Integration der Ausländer zu. Bayern will Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse nicht mehr einschulen. Indessen, in New York ist der Mangel an Verständigung kein Problem. Die Gewalt findet statt, obgleich alle die gleiche Sprache sprechen - in London und Paris desgleichen.
Was fällt den Politikern sonst noch ein? Einige verlangen immerhin kleinere Schulen, kleinere Klassen. Das jedoch scheitert am fehlenden Geld. Und dazu brauchte man mehr Lehrer. Wer indessen will heute noch Lehrer werden – für fortgesetzt weniger Gehalt und vor immer mehr verwahrlosten Kindern?
Die Grünen wollen den Schultyp Hauptschule abschaffen. Die amerikanische Highschool, an der alle Schüler bis zur 8. oder 9. Klasse zusammenbleiben, dient ihnen vermutlich als Vorbild. Doch das Mobbing schaffen sie damit nicht aus der Welt - wie oben ausgewiesen. Auch dürfte dessen Abschluß, wenn er keine guten Noten enthält, keinen höheren Stellenwert in Wirtschaft und Gesellschaft haben als hierzulande das Hauptschulabschlußzeugnis (das übrigens bessere Noten enthalten kann, weil der Vergleich mit den leistungsstärkeren Schülern entfällt).
Der verlängerte Gemeinschaftsunterricht hat obendrein eine verhängnisvolle Folge: Die begabteren Schüler werden länger unterfordert und erhalten Informationen, die ihnen später an Allgemeinbildung fehlen, nicht. Und die braveren werden länger und stärker Drangsalierungen ausgesetzt.

Um es nochmals deutlich herauszustellen, die Gewalt an Schulen geht keineswegs allein von den schlecht integrierten Ausländerkindern aus. Sie ist auch an Schulen anzutreffen, die einen sehr geringen Ausländeranteil haben. Sie ist eine verbreitete und sich ständig verstärkende Erscheinung.
Und sie hat ihren Grund. Die Familie erzieht nicht mehr (das hat sich der Staat vorbehalten, von der Kinderkrippe bis zur Ganztagsschule) und eine normende Gemeinschaft gibt es ebensowenig.
Wer in der nüchtern kalten, wertentkernten Welt der Staaten überleben will, lernt frühzeitig, die Ellbogen auszufahren. Jeder ist sich selbst der Nächste. Die Gewaltbereitschaft, so wird neuerdings festgestellt, wächst auch bei Mädchen fortlaufend.

Und Zukunft? Perspektive? Mal ehrlich, woraus sollen junge Menschen, die nicht zu den begünstigten oder zu den Überfliegern gehören, Honig saugen?
Helfen kann - wie immer - nur die Beseitigung der Ursache. Wenn wir dem Übel an die Wurzel gehen wollen, müssen wir Familie und Gemeinschaft wiederherstellen. Nur der Föderalismus schafft auch wieder mehr Arbeitsplätze der einfachen Art.

Mitglied werden
Geben Sie sich einen Ruck und lassen Sie einen Ruck durch das Land gehen.
Jeder Kopf und jede Hand wird gebraucht. Werden Sie aktiv als Mitglied der FödPD.
Mitglied werden ->

© Föderalistische Partei Deutschlands 2018 | Impressum