Föderalistische Partei Deutschlands 
Kontakt | Mitglied werden
Startseite FödPD-Logo

Zur Berichterstattung über die Integration.


Nachdem die Herren Sarrazin und Ulfkotte die Begleit- und Folgeerscheinungen der Zuwanderung von Ausländern medienwirksam aufbereitet haben, will der bayerische Ministerpräsident Deutschland für die Deutschen retten, indem er den weiteren Zuzug von Muslimen verbietet.

Seit mehr als dreißig Jahren sind die Probleme, die die Zuwanderung schafft, ein Dauerbrenner der öffentlichen Diskussion. Gebetsmühlenartig barmen Politik und Presse: die Migranten müssen sich integrieren, müssen Deutsch lernen.
Die Neubürger indessen zeigen dreist an Kleidung und Gehabe, daß sie bleiben wollen, was sie sind, halten uneinsichtig an ihrer Mundart fest.
Für Politik und Medien stand und steht außerhalb jeder Frage, daß, soll Friede einkehren zwischen Alt- und Neubürgern, letztere ihre Andersartigkeit aufgeben müssen. Vollmundig ist von dem Recht die Rede, das zu akzeptieren ist, und von der Wohlfahrt, die erwiesen wird, für die Dankbarkeit zu bezeugen ist.
Zusammenballung der Zuwanderer gleicher Herkunft, darüber war man sich von Anbeginn einig, ist der geforderten Assimilation hinderlich. Es galt, sie gleichmäßig übers Land zu verteilen. Doch diese konterkarierten diese Bemühung. Sie suchten die Nähe ihrer Volks- und Glaubensgenossen. Es kam zu Stadtvierteln, in denen Zuwanderer die Mehrheit stellen.
Selbst in der dritten Generation fühlen sich große Teile der Neubürger noch mit ihrem Stammland verbunden, empfinden das Idiom ihrer Väter als ihre Muttersprache, stellen in Kleidung und Auftreten ihr Herkommen heraus.
Doch ist das außergewöhnlich?
Immerhin haben die Deutschen als Auswanderer sich nicht anders verhalten. Zu denken ist hier nicht allein an die Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben, sondern auch an das deutsche Viertel in Manhattan, die deutschen Dörfer in Wisconsin und jetzt die von Deutschen bewohnten Viertel in Antalya.
Die Amish in den USA pflegen seit Jahrhunderten ihre eigentümliche Gemeinschaft, sprechen ihre altertümliche Sprache und leben ihrem Glauben.
Könnte es sein, daß kein Mensch seine Ab- und Herkunft abstreifen kann, wie ein altes Hemd? Könnte es sein, daß das Verlangen der raschen Integration, das Erzwingen des Aufgebens der ethnischen Identität, unmenschlich ist, ein humanitäres Verbrechen? Dann dürfte es niemanden verwundern, daß die Anwendung dieses unzuträglichen Verfahrens die beklagten Auswirkungen hat.
Dann wäre die Politik klug beraten, wenn sie den Zuwanderern erlaubte, die Nähe ihrer Volks- und Glaubensgenossen zu suchen, eigene Gemeinden zu gründen, mit eigenem Recht sich selbst zu verwalten, ihre Kinder in eigenen Schulen heranzubilden und selbst für Sicherheit im eigenen Bereich zu sorgen.
Wie zu allen Zeiten und in allen Weltgegenden brauchte niemand den Mitgliedern einer Diaspora zu erklären, daß man tunlichst die Mehrheitsbevölkerung nicht reizt (was auch heißt: nicht auf deren Kosten lebt) und daß es nützlich ist, wenn man außerhalb der eigenen Gemeinde sein Brot verdienen will oder muß, die Sprache der Mehrheit zu beherrschen und sich eine gute Ausbildung zu verschaffen.
Selbständige Minderheitsgemeinden haben in der Geschichte ihre Freiheit den Mächtigen gedankt, indem sie in ihrem Bereich für Ruhe, Sauberkeit und Sicherheit sorgten. Die mit der Ghettoisierung verbundenen Befürchtungen entbehren jeder Grundlage. Jüdische und christliche Gemeinden durften in muslimischem Umfeld unversehrt, zumeist sogar geachtet zwei Jahrtausende überdauern – trotz der Kreuzzüge.
Die Separation der Neubürger in geschlossenen Gemeinden und Vierteln nimmt auch den Altbürgern die Angst vor Überfremdung. Chinatown erhöht den Charme von San Francisco beträchtlich. Könnte Neu Istanbul in Berlin, Hamburg und München, selbst in Flensburg und Landshut, nicht auch den Reiz dieser Städte erhöhen?
Und die Flucht der Menschen würde versiegen, wenn die Staaten, gepolt wie der unsere, aufhörten, ihnen das Leben in der angestammten Heimat zu vergällen.
Jeder Zwang erzeugt Gegenwehr. Wenn wir nicht wollen, daß unsere Vorstädte brennen, müssen wir die Verbrechen der Staaten beenden – allen voran des unsrigen.

Mitglied werden
Geben Sie sich einen Ruck und lassen Sie einen Ruck durch das Land gehen.
Jeder Kopf und jede Hand wird gebraucht. Werden Sie aktiv als Mitglied der FödPD.
Mitglied werden ->

© Föderalistische Partei Deutschlands 2017 | Impressum