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Abgesang.


Dem Föderalismus werden in der Hauptsache drei Einwände entgegengehalten:

Ihm gebreche es an Optimismus,
er vernachlässige, daß Weltuntergangsprognosen bisher stets getrogen hätten und
ihm ermangele es an Verwirklichungsaussichten.
Weitgehend bekannt ist die Metapher von den zwei Fliegen, die in die Milch gefallen sind. Die eine sagt: „So gut ging es mir noch nie“, nimmt einen kräftigen Schluck und harrt der Dinge, die da kommen sollen. Die andere strampelt bis aus der Sahne Butter geworden ist.

Dazu ist zu bemerken, daß die zweite Fliege keineswegs sicher sein kann, ihre Strampelei werde den gewünschten Erfolg zeitigen. Es verhält sich aber unzweifelhaft so, daß sie untätig keine Überlebenschance hätte.
Nun gibt es Leute, die fragen: „Wo ist die Milch, in die wir gefallen sein sollen? Eine existenzielle Bedrohung der Menschheit besteht realiter nicht.“
Nicht wenige ergänzen diese Auffassung mit dem wohlfeilen Hinweis auf die abwegigen Weltuntergangsvorhersagen in der Vergangenheit.
Im allgemeinen folgt, was auf der Erde geschieht, dem Gesetz von Ursache und Wirkung.
Greifen wir mal eine von mehreren heute wirksamen Ursachen heraus: Immer mehr Menschen treffen auf immer weniger Ressourcen. Nun sagt die FAO, gestützt auf mehrere Gutachten von einschlägigen Instituten (nachzulesen in ihrem neuesten Bericht), daß mehr Menschen durchaus ernährt werden könnten, allerdings nicht durch industrielle Landwirtschaft und GenTechnik, sondern nur durch Rückkehr zu herkömmlicher kleinbäuerlicher Landwirtschaft, die Viehwirtschaft und Ackerbau im Gleichgewicht hält, dadurch Böden und Grundwasser schont.
Möglicherweise können unsere Weltenlenker die Naturgesetze außer Kraft setzen. Ob ihnen das aber gelingt, indem sie das Gegenteil von dem vollziehen, was richtig und nötig ist, weckt Zweifel. Verschlimmbesserungen im übrigen vermeldet die UNO auch auf anderen Gebieten. Die bestehenden Befürchtungen zur Weltlage fußen daher nicht mehr auf esoterischen Grundlagen, sondern auf mathematischen.
Was die Verwirklichungsaussichten anlangt, so ist zu fragen, ob es Sinn macht, Konzepte/Programme zu entwickeln, die vermeintlich vom Wähler gutgeheißen werden, aber das Problem nicht lösen. Wie viele blutige Nasen müssen wir uns noch holen, bis wir begreifen, daß für Halbheiten, für Kompromisse nicht mehr die Zeit ist?
Der Verstand des Wählers im übrigen wird offenbar unterschätzt. In welcher Gefahr er sich befindet, weiß die Mehrheit von ihnen längst, abzulesen am Wahlverhalten.
Selbst das, was Ronald Reagan so ausdrückte: „Die Staaten sind nicht die Lösung unserer Probleme. Sie sind das Problem“, ist vielen von ihnen bewußt.
Der Bürger muß lediglich wieder Vertrauen fassen, zu sich selbst und zu seinen Mitmenschen.
Der Mensch ist nicht zu ändern. Aber er bedarf auch keiner Änderung. Mit der Änderung der Verhältnisse, mit dem Wiedereinsetzen in die Eigenverantwortung ändert sich auch sein Verhalten.
Wenn es nur darum ginge, den Menschen ein Leben zu ermöglichen, ohne jene Not, die allein aus der gegebenen Gesellschaftsform erwächst, das schon sollte des Schweißes der Edlen wert sein. Doch so, wie die Dinge liegen, geht es um ungleich mehr.
Keines, der je entwickelten universalen Konzepte und Ideen übertrifft den nachhaltigen Föderalismus, den Föderalismus von unten, an Plausibilität und erwiesener Praktikabilität. Er erfüllt alles, was die Zeit erfordert.
Doch es gelingt ihm offensichtlich nicht, die geistige Elite für sich einzunehmen. Er verlangte immerhin, sich der Belehrung, der Bevormundung zu enthalten.
So bleibt nur die Hoffnung, daß – wie in vielen Fällen zuvor – sich im entscheidenden Augenblick Menschen finden, die sich ein Herz fassen und tun was richtig und nötig ist, ohne jede Anleitung und Vorgabe (wie weiland die Eidgenossen und jetzt die Bürger von Dharavi), die schlicht die Freiheit zu ihrem Programm machen.
Wenn die Bedenkenträger und Besserwisser ihnen wenigstens nicht in den Rücken fielen.
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